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Merry Cat-mas

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Hallo ihr Lieben!

Ich brauchte eine Weihnachtskarte für die Züchter unserer „kleinen“ Pepper und wollte da gerne eine Katze in eine weihnachtliche Szene setzen. (Wer es noch nicht weiß: Pepper ist eine 2 jährige Maine Coon Dame und wir haben immer noch Kontakt zu den Züchtern und ich hoffe das bleibt auch weiterhin so! Nun aber weiter im Text 😉 )

Da ich aber keine Stempel in der Art habe, hab ich selber aus verschiedenen Stempelsets von „My Favorite Things“ eine eigene zusammen gesetzt.

Das hört sich jetzt vielleicht viel komplizierter an als es eigentlich ist. Man braucht nur die diversen Stempel und Masken, die man sich ganz leicht selber machen kann.

Ich verwende für solche Sachen mein Stamping Buddy Pro von Nellie Snellen, mit dem kann man noch einmal exakt auf die gleiche Stelle stempeln, falls der Abdruck nicht sauber, oder zu hell wird. Außerdem fällt einem so das Positionieren der einzelnen Stempel leichter.

Man fängt immer mit dem Stempel an, der komplett abgestempelt werden soll. Der sozusagen im Vordergrund steht. In meinem Fall war es die Mütze (aus dem Set Beast Friends). Die wird also nun als erstes gestempelt:

       

Mit einem weiteren Abdruck der Mütze auf einem Stück dünnem Schmierpapier, den man dann sauber an den Kanten ausschneidet, wird eine Maske erstellt. Am Besten fixiert man diese Maske mit einem wieder ablösbarem Kleber (Ich nehme da gerne einen Kleberoller) .

Der Zweite Abdruck wird die Katze selber, deren Kopf sollte in der Mütze stecken. Also legt man den Stempel, er sollte sauber sein (!) damit man sich das Papier nicht versaut, auf die maskierte Mütze und schaut das es passt. Das ist ein bissl fummelig, aber mit etwas Geduld geht es.

Auch von der Katze wird ein Abdruck auf dünnem Schmierpapier gemacht, dieser wird auch sauber ausgeschnitten und wie die Mütze auf dem Abdruck mit wieder ablösbarem Kleber fixiert, um diesen zu schützen.

Nun kommt noch der Tannenbaum (aus dem Set Happy Pawlidays) an die Reihe. Der wird leicht versetzt über alles gestempelt. Durch die Masken wird am Ende nur der Teil auf dem Markerpapier zu  sehen sein, den man sehen möchte. Der Rest ist auf dem Schmierpapier, welches man dann ablösen und verstauen kann. Man kann diese Masken mehrfach verwenden und muss sie nicht jedes mal neu erstellen.

So sieht dann am Ende meine fertige Szene „nackig“ und koloriert aus:

 

Ich habe wieder mit Copics auf Perfect Colouring Paper koloriert. Ich wollte gerne, dass die Katze ein wenig unserer Pepper ähnelt. Aus dem Grund habe ich mich für diese Farben entschieden. Das Fell habe ich immer vom Rand aus, in fedrigen Strichen zur Mitte hin, koloriert. So laufen die Striche ganz von selber aus und es entsteht der Eindruck die Katze hat wirklich fluffiges Fell. Das bedarf etwas Übung, aber wenn man es raus hat, geht es wie von selber.

Das geht übrigens auch mit anderen Stiften, nicht nur mit Copics!

Ich schneide das Motiv dann mit einer kleinen Schere aus. Ich lasse dabei gerne einen ganz schmalen weißen Rand. So fallen kleinen Dellen nicht so auf und die Gefahr ins Motiv rein zuschneiden ist geringer.

Danach beginne ich mit der Gestaltung der eigentlichen Karte.

Dazu habe ich mir ein paar Hintergrund Stempel von Marianne Design und ein Distress Oxide Stempelkissen, in der Farbe „Vintage Photo„,  raus gesucht und auf die Grundkarte gestempelt. Dann noch ein paar Fähnchen hier und ein paar Halbperlen da und…

…so sieht nun die fertige Karte aus:

Ein wenig näher:

Ich habe hinter den Polaroidrahmen (Papier ist von Echo Park) Transparentpapier geklebt um den Hintergrund etwas abzuschwächen. Dieser war mir dann doch ein wenig zu dominant geraten. So konnte ich auch noch auf selbiges den Gruß stempeln. So hat fast alles auch seine guten Seiten 😉

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und wir sehen uns bald wieder!

Liebe Grüße eure Cinni

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